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Denise Ulrich-Haupt, Qualifizierte Tagesmutter


Unser Hund Miley

Das Thema "Kind und Hund" verdient --- wie ich finde --- auf dieser Internetseite eine besondere Aufmerksamkeit.

Für alle interessierten Familien, oder speziell für diejenigen, die selbst keinen Hund oder Haustiere haben, möchte ich hier unsere Hündin "Miley" und die Rasse "Golden Retriever" vorstellen.

Als bei uns die Entscheidung für einen Hund gefallen war, stand die Rasse schon lange fest. Wir haben uns reichhaltig informiert und so stand fest:

                            Es soll ein "Goldie" sein !

Über die Rasse

Der Golden Retriever hat ein ausgeglichenes Temperament; er ist nicht hektisch oder nervös, aber auch nicht zu ruhig oder gar lethargisch, sondern er ist lebhaft und fröhlich und passt sich allen Alltagssituationen mit viel Gelassenheit und Unerschrockenheit an. Er geht mit Begeisterung auf viele "Beschäftigungen" ein, ist sehr bewegungsfreudig und oft auch noch als alter Hund verspielt. Der Golden Retriever besticht durch seinen ausgeprägten Willen zum Gehorsam ("will to please") und seine Leichtführigkeit. Er ist sehr anhänglich und liebt es, an allen Aktivitäten seines "Menschenrudels" teilzuhaben. Je stärker er in das Familienleben integriert wird, um so mehr schließt er sich "seinen" Menschen an und ordnet sich gern ein und unter.

Seine Familie liebt der "Goldie" über alles und möchte am liebsten immer dabei sein. Kindern gegenüber ist dieser ausgeglichene Hund sehr geduldig und tolerant.

MILEY

Miley's Einzug in unsere Familie ging eine lange Zeit der Überlegungen und Vorbereitungen voraus. Wir wollten uns wirklich sicher sein, dass der Zeitpunkt richtig war und alle Familienmitglieder einverstanden sind.

Meine Tätigkeit als Tagesmutter nahm in unseren Überlegungen einen großen Teil in Anspruch. Wichtig war: Es musste ein Welpe sein, der von Anfang an mit den kleinen Kindern bei uns aufwächst.

Lautes Rufen, lachen, weinen, krabbeln, laufen, rennen, springen - all das sollte für den Hund normal sein. So kam Miley mit sieben Wochen im März 2009 zu uns nach Hause. Nach drei Tagen Eingewöhnung ging sofort der Alltag mit den Tageskindern los.          

In der ersten Woche bei uns, und einem Routine-Check beim Tierarzt, wurde uns diagnostiziert, dass Miley einen Herzfehler hat und daher nur neun Monate alt wird.

Dies meistert sie allerdings bis heute ohne Probleme.

Miley begleitet uns im Alltag mit den Kindern und bei allen Aktivitäten. Sie ist immer und überall dabei.

Draußen lebhaft und bewegungsfreudig, ist sie in unseren vier Wänden ruhig und ausgeglichen. Die neuen Tageskinder werden die ersten Tage noch freudig begrüßt und beschnuppert, danach gehören sie zur Familie.

Kleine Kinder und große Hunde - paßt das überhaupt zusammen ?

Viele Leute sind der Ansicht, wenn man schon Kind und Hund zusammen läßt, dann sollte es doch lieber ein kleiner Hund sein.

Die Größe ist nicht entscheidend !

Wichtig ist, dass Kind und Hund niemals ohne Aufsicht zusammen in einem Raum sind.

Die Kinder haben vor einem großen Hund vielleicht sogar etwas mehr Respekt - und das ist schon ein guter Anfang.

Zusammen mit mir lernen die Kinder, wie sie Miley streicheln können, welche Spiele sie mag und sie dürfen sie bürsten. Sie lernen auch, dass man einen Hund während des Fressens und Schlafens auf keinen Fall stören darf ! Miley ist hier zwar auch sehr entspannt und hat damit keine Problenme, aber ihr Kind begegnet ja auch noch anderen Hunden.

Ich vermittle ihnen einen liebevollen und respektvollen Umgang, denn ein Hund ist weder ein Spielzeug, noch ein Knuddelteddy.

Wichtig ist auch:

Die Kinder haben einen Platz, an den sie sich zurückziehen können, das Spielzimmer. Dies ist Miley-freie Zone.

Voneinander lernen und profitiern

Viele Regeln und Umgangsformen mit dem Hund können auf zwischenmenschliche Beziehungen übertragen werden.

Die Beschäftigung mit dem Thema "Hund" wirkt sich auf die gesamte soziale Entwicklung des Kindes positiv aus.

Rücksicht, Respekt, Verantwortung sind auch unter den "Menschenkindern" wichtige Beziehungsbausteine. Das tägliche Zusammensein mit Miley wirkt sich bei vielen Kindern sehr schnell positiv aus.

Manche Kinder haben Angst vor Hunden und lernen nun von Miley, dass auch ein großer Hund trotzdem sehr nett sein kann und gerne gestreichelt wird. Zu wissen, wie man sich einem Hund nähert, die Bereitschaft sich zu öffnen und die Nähe des Hundes zu genießen, gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.

Andere Kinder genießen von Anfang an die Gemeinschaft mit dem Tier, erleben Vertrauen und Nähe.

Tiere zeigen uns spontan ohne Bedingung ihre Zuneigung. Sie spielen mit uns, hören zu, trösten und freuen sich. So profitieren beide Seiten voneinander....



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